Make America
…great again. So das Versprechen von Donald Trump. Man fragt sich allerdings, was er damit meinte. Er wollte mehr Arbeitsplätze in der Industrie schaffen. Tatsächlich steigen die
Gewinne dort – doch die Arbeiter erhalten weniger Geld und die
Zahl der Arbeitsplätze nimmt weiter ab. Das ist gut für die Börse und reiche Menschen wie Trump – doch den einfachen Menschen hilft das nicht wirklich, vor allem, da aufgrund der zahlreichen Steuerstreits und des Iran-Kriegs die Inflation steigt.
Trump wollte China zeigen, wer der Herr auf der Erde ist und verhängte hohe Zölle gegen das Land. China hat dann den Export von Seltenen Erden eingeschränkt und gezeigt, wer wirklich das Sagen hat. Trump wollte Iran zwingen, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben – und nun hofft er, dass die Iraner die Straße von Hormus wieder freigeben.
Wohin man sieht, nur Niederlagen. Nicht für ihn selber, er ist so reich wie nie. Aber das war ja auch schon seine Taktik als Unternehmer: Arbeiten beginnen, Geld kassieren, und sich dann vom Acker machen, mit unbezahlten Rechnungen, die zurückblieben. So wie er als Unternehmer gehandelt hat, so handelt er nun auch als Präsident.
Aber für die Amerikaner ist ja nicht alles verloren: Der
Lake Ontario heiß jetzt Lake America. Für Symbolpolitik reicht es noch. Und das muss auch reichen. Denn mehr ist für das Volk nicht drin, wenn ein Rechtspopulist die Macht übernimmt.
Make America … na ja.
J.E.
red horse am 29. August 26
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Trockener Humor
Wir erleben gerade in Europa Zeiten, vor denen uns viele gewarnt haben, die andere jedoch für Humbug hielten. Aufgrund der Dürre befürchten
Bauern Ernteeibußen, im Süden gar einen Totalausfall. Waldbrände zerstören große Teile Europas, und
Nordrhein-Westfalen erlebt den größten Waldbrand seiner Geschichte. Der Wasserstand im
Rhein ist so niedrig, dass kaum noch Schiffe fahren können. Und manch ein Kernkraftwerk, wie das
einzige in Rumänien, musste aufgrund von Wassermangel seinen Betrieb einstellen. Dabei sollte Kernkraft doch eine so sichere Stromversorgung bieten…
Die Ursache für diese extreme Trockenheit mit all ihren Folgen ist klar der Klimawandel. Noch vor einigen Jahren hätte es so ein Extremwetter nicht gegeben, vor allem nicht in der Häufigkeit, mit der wir es heute erleben.
Doch manche Lügner wie von der AfD meinen nur, dass sei eben Sommer. Da war es auch früher heiß. Aber eben nicht so heiß. Einen Klimawandel kann es nicht geben, wenn es nach den Rechten geht. Denn dann müsste man ja zugestehen, dass die Linken und Ökologen recht hatten. Und das wird man nicht. Lieber krepiert man.
Und so betrachten die Leichengräber unseres Landes die Situation mit trockenem Humor. Oder eher makaberem Humor.
P.H.
red horse am 15. August 26
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Bürokratieabbau – das Trojanische Pferd
Ganz Deutschland stöhnt unter zu viel Bürokratie. Manchmal hat man den Eindruck, dass bestimmte Regeln nur erlassen wurden, damit Beamte eine Beschäftigung haben. Doch manchmal sind Regeln tatsächlich sinnvoll. Und dann wird Bürokratieabbau zur Gefahr.
Gerade will die Bundesregierung das
Informationsfreiheitsgesetz ändern. Bisher konnte jeder Einsicht in die Akten der Regierung erlangen, wenn es sich nicht um Staatsgeheimnisse handelt. In Zukunft sollen nur noch Personen mit berechtigtem Interesse dieses Recht haben. Medien und NGOs wären ausgeschlossen. Die nerven schließlich am meisten.
Die Folge wäre, dass manch ein Skandal, wie die Details um die Maskendeals des ehemaligen Gesundheitsministers Spahn, nie an die Öffentlichkeit gelangt wären. Aber Demokratie braucht Öffentlichkeit. Blockiert man diese, dann beschädigt man die Demokratie. Unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus (für wen eigentlich?) schadet man mit der Beschneidung des Informationsfreiheitsgesetzes der Demokratie.
Auch sollen im Rahmen des Bürokratieabbaus Berichtspflichten entfallen. Einige, wie zum Umweltschutz, wurden geschaffen, weil Unternehmen rücksichtslos die Umwelt verschmutzt haben. Wenn man nun die Berichtspflicht abschafft, dann nimmt man den Druck, sich an die Regeln zu halten. Dann sollte man Unternehmen zum Ausgleich aber stärker bestrafen, wenn sie gegen Gesetze verstoßen – und nicht nur die Unternehmen, sondern auch die verantwortlichen Manager. In den USA ist das heute schon der Fall. Da verschwinden Manager bei Vergehen für Jahre hinter Gittern. In Deutschland passiert den Sündern kaum etwas.
So könnte ein Bürokratieabbau erfolgreich sein. Aber das wird die Regierung nicht machen. Ihr, besonders der Union, scheint es nur darum zu gehen, die Rechte der Bürger auf Kosten des Staates oder der Unternehmen zu beschneiden. Damit handelt es sich nicht um Bürokratieabbau, sondern um Demokratieabbau.
J.E.
red horse am 01. August 26
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Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Ein großes Problem im Straßenverkehr ist das Rechtsabbiegen: Autos wollen schnell um die Kurve, Radler wollen schnell über die Straße, und da kommt es schon einmal zu einem Unfall, weil der Autofahrer nicht immer daran denkt, dass er nicht alleine auf weiter Flur ist. Das muss ihn aber nicht stören: In der Regel ist bei diesem Unfall der Radler stärker beschädigt als das eigene Auto, so dass zumindest er die Fahrt bald wieder fortsetzen kann.
Natürlich kann es die Politik nicht zulassen, dass Radler häufig in Unfälle verwickelt sind. Die Stadt München hat sich deshalb etwas Innovatives einfallen lassen: Bewegt man sich von Osten kommend auf der Bad-Schachener-Straße auf den Innsbrucker Ring zu (ein Teil des Mittleren Rings, auf den die Autofahrer schnell kommen wollen), dann findet man auf dem Radweg nun rote Hinweise, die deutlich machen, dass bald eine Kreuzung kommt, man bremsbereit sein soll, und die Gefahr besteht, dass rechts abbiegende Autos die Bahn des geradeaus fahrenden Radlers kreuzen könnten – mit den dann leicht verständlichen Konsequenzen.
Die Autofahrer nehmen keine Rücksicht, also sorgt man dafür, dass die Radler rücksichtsvoller fahren. Wir leben halt mittlerweile in einer Gesellschaft, in der die Rücksichtslosen die Regeln vorgeben, und die Rücksichtsvollen sich unterzuordnen haben.
Immerhin ist München da konsequent: Im
Jahr 2018 hat sie aufgehört, sich als „Radlhauptstadt“ zu bezeichnen, schließlich gehört München sicherlich nicht zu den fahrradfreundlichsten Städten Deutschlands. Und nun zeigt sie deutlich, dass sie eine Autohauptstadt ist, in der Radl sich unterzuordnen haben.
P.H.
red horse am 18. Juli 26
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Herzlichen Glückwunsch?
Heute feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Damals war das Motto „No kings“, und die USA entwickelten in der Folge eine demokratische Staatsform und bezeichnen sich gerne als älteste Demokratie der Welt.
Allerdings verspricht das Wort „Demokratie“ (Herrschaft des Volkes) mehr, als es hält. Wie damals üblich, galten die demokratischen Regeln natürlich nicht für Frauen. Denen traute man politische Aktivitäten einfach nicht zu. Schwarze hielt man für so etwas wie Tiere, die gerade gut genug waren, um als Sklaven auf den Plantagen zu arbeiten. Und Indianer waren eigentlich nur im Weg. So richtig demokratisch waren die USA lange nicht.
Und es dauerte Jahrhunderte, bis alle Gruppen so etwas wie demokratische Rechte und Gleichheit erfahren konnten. Doch selbst zu Beginn des 21. Jahrhunderts war dieses Ziel noch nicht völlig erreicht, obwohl die Unabhängigkeitserklärung meint: „Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden“. Allerdings war man dem Ziel der Gleichheit auch noch nie so nahe, wie zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Und das muss einige ziemlich gewurmt haben.
Denn wenn einige Menschen Rechte bekommen, dann müssen andere ihre Vorrechte aufgeben. Das kann denen nicht gefallen, und das hat denen auch nicht gefallen. So findet derzeit in den USA eine Umkehr in die „schöne alte Zeit“ statt, als der weiße Mann das alleinige Sagen hatte, und die anderen (Frauen, Schwarze, …) wussten, wo ihr Platz war. Rechte, die über Jahrhunderte erkämpft worden waren, werden heutzutage mit einem Federstrich wieder weggenommen. Alle Menschen sind gleich? Das muss ja nicht so sein.
Und so entfernen sich die USA heute wieder von ihren Idealen, denen sie nie so nahe waren, wie noch vor kurzem. Soll man den USA dennoch gratulieren?
Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.
K.M.
red horse am 04. Juli 26
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Absahner
Der Umbau auf eine ökologische Energieversorgung ist teuer. Nicht, weil Wind- oder Solarstrom teuer wären. Diese sind die billigsten Energiequellen, die wir haben. Die Energiekrisen nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs oder dem Beginn des Iran-Kriegs hatten wir, weil fossile Energieträger teurer wurden – und nach den geltenden Regeln bestimmt der teuerste Energieträger die Strompreise.
Doch damit Wind- Und Solarstrom effizient verteilt und gespeichert werden können, müssen die Netze umgebaut werden. Und dies kostet Milliarden. Und dies sorgt auch dafür, dass der Strom momentan nicht so billig ist, wie er sein könnte, wenn man sich schon ganz von den fossilen Energien entkoppelt hätte.
Doch es gibt noch einen weiteren Grund für die hohen Strompreise: Die Gier der Netzbestreiber.
Die Stromnetze sind in Deutschland privatisiert. Schließlich regelt der Markt alles besser als der Staat dies könnte. Damit die privaten Unternehmen aber nicht nur das bestehende Netz bis zum Zusammenbruch ausbauen, sondern es auch umbauen, bekommen sie Milliarden vom Staat. Und der garantiert ihnen eine schöne Rendite von drei bis sieben Prozent für ihre Arbeit.
Aber das scheint den Unternehmen nicht zu reichen. Eine
Studie hat nun gezeigt, dass die Netzbetreiber sich tatsächlich eine Rendite von über dreißig Prozent gönnen, Westnetz, für das unsere heutige Wirtschaftsministerin Reiche mal verantwortlich war, kommt gar auf 45 Prozent!
Die Wirtschaft stöhnt unter den hohen Stromkosten, die auch vom Umbau des Netzes erzeugt werden. Der Ausbau des Netzes müsste viel schneller geschehen, damit endlich alle vom billigen Strom der erneuerbaren Energien profitieren könnten und es nicht immer zu Preisschocks durch fossile Energieträger kommt. Und die dafür zuständigen Unternehmen bremsen den Ausbau, sahnen ab und gönnen sich Luxusrenditen.
Kann man Unternehmen, die geplant den Staat und seine Bürger betrügen, nicht als kriminelle Vereinigungen verklagen?
J.E.
red horse am 19. Juni 26
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Appell an den Eigennutz
Man kennt die Probleme: Den Sozialsystemen fehlt das Geld, die Infrastruktur braucht riesige Investitionen, doch die Steuereinnahmen bringen nicht genug ein – gleichzeitig steigt die Zahl der Superreichen. Nur etwa
5000 Familien besitzen in Deutschland ein Viertel des Finanzvermögens.
Man kennt die Tricks der Reichen zur Steuervermeidung. Viele Anwälte und Steuerberater haben sich darauf spezialisiert, für ihre reiche Klientel die Steuerlast deutlich zu senken. Und ein besonderer Trick ist die Gründung einer Familienstiftung, die ihre Geschäfte nur macht, um die reichen Familien mit Geld zu versorgen.
Der Vorteil dieser
Stiftungen ist, dass sie nur 15 Prozent Steuern zahlen. Selbst die Kapitalertragssteuer, die ein Mensch zahlen muss, liegt bei 25 Prozent. Und es wird auch keine Erbschaftssteuer fällig. Es gibt allerdings alle 30 Jahre eine Ersatzsteuer. Die wird aber nur fällig, wenn man flüssig ist. Ein geschickter Berater kann sie leicht umgehen. So bliebt das Geld in der Familie und wird nicht vom bösen Staat abgezogen. Wie viel Geld in Familienstiftungen schon gebunkert ist, weiß niemand.
Dabei sollte jeder nach seinen Möglichkeiten mithelfen, den Staat zu finanzieren. Doch die Reichen nehmen sich ein besonderes Recht heraus: Sie wollen von einem funktionierenden Staat profitieren und hier ihre Geschäfte machen, haben jedoch keine Lust, sich an der Finanzierung des Staates zu beteiligen. Die Kosten soll gerne die Allgemeinheit tragen – also alle, außer den Reichen. Die Gewinne jedoch sollen nur in den Schatullen der Reichen landen.
Mit einer wachsenden Ungleichheit, geht ein Staat aber zugrunde. Und oft kommen auch die Reichen dann nicht ungeschoren davon. Aber auch dieser Appel an ihren Eigennutz wird ihren Egoismus wohl nicht beenden können.
P.H.
red horse am 05. Juni 26
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Vielleicht ist noch nicht alles verloren
Donald Trump lebt die Korruption und die Selbstbereicherung ganz offen. Er lässt sich ein Flugzeug von einem Golfstaat schenken, er sammelt Spenden für seinen „Ballroom“ und er hat mit sich selber jetzt einen Deal gemacht.
Der Privatmann Trump hatte den Staat verklagt, weil ein Mitarbeiter des Finanzamtes seine Steuerunterlagen veröffentlicht hatte. Dieser Mitarbeiter wurde schon verurteilt, aber Trump wollte Geld: 10 Milliarden. Bei einer ersten Anhörung ließ ein Richter durchblicken, dass die Klage wohl keinen Erfolg haben könnte. Also schloss Trump mit der Regierung, die er leitete, einen Deal: Es wird einen Fonds in Höhe von fast
1,8 Milliarden Dollar geben, mit denen „Opfer“ der Biden-Regierung entschädigt werden sollen, also vor allem die Kapitolstürmer des 6. Januars 2021, die Trump alle begnadigt hat. Trump hat volle Verfügung über die Summe. Eventuell wird er auch sich etwas auszahlen, schließlich ist er ja auch ein Opfer. Und zudem darf das Finanzamt die Steuererklärungen von ihm, seinen Unternehmen, seiner Familie und den Unternehmen seiner Familie nicht mehr prüfen. Das hätte dort vielleicht noch etwas entdeckt…
Die Selbstbedienung Trumps wurde nun aber
im Senat erst einmal aufgehalten. Der Senat hat der Einrichtung des Fonds nicht zugestimmt – wenn auch nur fürs erste. Es ist aber schon bemerkenswert, dass Republikaner, die sich Trump ansonsten so unterwürfig verhalten, dass man sich in einer allmächtigen Diktatur glaubt, nun Trumps Wunsch nicht erfüllen wollen.
Allerdings haben sie selber wohl gar keine Skrupel, diesen Fonds einzurichten, wie man hört. Sie befürchten aber wohl, dass die Bürger der USA diese Selbstbedienung nicht verstehen könnten und bei den Zwischenwahlen im November die Republikaner abstrafen könnten. Und das wäre schlecht fürs eigene Geschäft. Sind die überstanden, dann kann der Fonds ja immer noch genehmigt werden.
Aber immerhin gibt es noch eine Restangst vor dem Wähler. In einer Diktatur fürchtet das Volk den Diktator, in einer Demokratie fürchtet die Regierung das Volk. Vielleicht ist in den USA noch nicht alles verloren.
K.M.
red horse am 22. Mai 26
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Will man das wirklich?
Nach den neuesten Prognosen liegt die AfD in
Sachsen-Anhalt bei 41% und bewegt sich auf die absolute Mehrheit zu. Die Menschen haben das Wahlprogramm der AfD gelesen und finden es gut, wie es immer mal wieder heißt. Die AfD hetzt gegen alles Fremde, will aber vor allem mehr Geld für Reiche und weniger für Arme, wie
Untersuchungen gezeigt haben. Will man das wirklich?
Hass auf Fremde, Schlechtmachen der Regierung: Die AfD setzt vor allem auf negative Gefühle. Lösungen kann man ihren Worten nicht entnehmen. Was könnte man dann von einer AfD-Regierung erwarten?
Man muss nur einen Blick in die USA Trumps und in Orbans Ungarn werfen, den großen Vorbildern der AfD. Dort herrschen Selbstbedienung und Rechtsbeugung der Herrschenden zu ihrem eigenen Vorteil. Und das kann die AfD schon, auch wenn sie noch nicht an der Macht ist. Früher nutzte sie eine Lücke im Parteiengesetz aus, verkaufte Gold, verbuchte dies als
Spende und bekam Geld vom Staat. Ein
Verein , der zufällig die gleichen Themen vertrat, machte millionenschwere Werbung für die AfD, ohne dass dies natürlich mit der AfD abgesprochen war; so musste man dies nicht als Spende deklarieren, und die Spender blieben anonym, was AfD-Spender gerne bleiben. Und heute nutzen sie Lücken im Gesetz aus, um ihren
Verwandten und Freunden gutdotierte Posten zu verschaffen, auch wenn die einzige Qualifikation darin besteht, dass sie mit AfD-Politikern verwandt sind. All dies macht die AfD schon, obwohl sie noch nicht an der Macht ist.
Man wolle die Revolution vollenden, wie ostdeutsche AfD-Politiker ihrem Volk zurufen. Wie eine Revolution typischerweise abläuft, zeigt die französische Revolution. Man setzt ein autoritäres Unrechtsregime ab und gewinnt neue Freiheiten. Doch dann frisst die Revolution ihre Kinder, und es entsteht eine neue Diktatur. Erst dann ist die Revolution vollendet.
Will man das wirklich?
P.H.
red horse am 08. Mai 26
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Ziel erreicht
Niemand weiß genau, welche
Ziele die Trump-Regierung verfolgte, als sie den Iran angriff. Mal war von „regime change“ die Rede, dann davon, das Atomprogramm zu beenden, dann davon, Iran daran zu hindern, Langstreckenraketen zu bauen. Erreicht hat Trump, dass die Straße von Hormuz gesperrt ist, so dass nun weltweit 20% des Öls fehlt. Und der „Kriegsminister“
Pete Hegseth meint, dass dies doch ein Problem der Europäer sei, sollen die sich doch darum kümmern.
Man mag dies als typisches Verhalten von Feiglingen abtun, die einen großen Schaden angerichtet haben, und sich nun schnell aus dem Staub machen wollen. Doch Trump und seine Kumpel sind keine Feiglinge. Sie machen Amerika wieder groß! Und genau das erreichen sie mit der Sperrung der Straße von Hormuz.
Die USA sind seit einigen Jahren wieder der größte Erdöl-Produzent der Welt. Hohe Preise spülen Milliarden in die Kassen der Erdöl-Konzerne – und damit in die Taschen von Trumps Freunden. Diese hätten sich nie träumen lassen, dass sie einmal so viel Geld verdienen würden. Gut, die meisten Amerikaner leiden wie die Europäer, Afrikaner, Asiaten, Australier und Südamerikaner unter den hohen Ölpreisen. Aber wenn ein Rechtspopulist davon spricht, ein Volk wieder groß zu machen, dann meint er nie das ganze Volk, sondern nur den Teil des Volkes, der zu seinem engsten Freundeskreis gehört.
Und damit hat Trump seine Ziele im Irankrieg vollumfänglich erreicht.
J.E.
red horse am 24. April 26
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