Niemand weiß genau, welche
Ziele die Trump-Regierung verfolgte, als sie den Iran angriff. Mal war von „regime change“ die Rede, dann davon, das Atomprogramm zu beenden, dann davon, Iran daran zu hindern, Langstreckenraketen zu bauen. Erreicht hat Trump, dass die Straße von Hormuz gesperrt ist, so dass nun weltweit 20% des Öls fehlt. Und der „Kriegsminister“
Pete Hegseth meint, dass dies doch ein Problem der Europäer sei, sollen die sich doch darum kümmern.
Man mag dies als typisches Verhalten von Feiglingen abtun, die einen großen Schaden angerichtet haben, und sich nun schnell aus dem Staub machen wollen. Doch Trump und seine Kumpel sind keine Feiglinge. Sie machen Amerika wieder groß! Und genau das erreichen sie mit der Sperrung der Straße von Hormuz.
Die USA sind seit einigen Jahren wieder der größte Erdöl-Produzent der Welt. Hohe Preise spülen Milliarden in die Kassen der Erdöl-Konzerne – und damit in die Taschen von Trumps Freunden. Diese hätten sich nie träumen lassen, dass sie einmal so viel Geld verdienen würden. Gut, die meisten Amerikaner leiden wie die Europäer, Afrikaner, Asiaten, Australier und Südamerikaner unter den hohen Ölpreisen. Aber wenn ein Rechtspopulist davon spricht, ein Volk wieder groß zu machen, dann meint er nie das ganze Volk, sondern nur den Teil des Volkes, der zu seinem engsten Freundeskreis gehört.
Und damit hat Trump seine Ziele im Irankrieg vollumfänglich erreicht.
J.E.
red horse am 24. April 26
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Ich fürchte, Sie haben Unrecht: Trump ist ein Feigling. Das mit dem Irankrieg, das war Netanjahus Idee, gegen den sich Trump so wenig durchsetzen wie gegen Putin. Und warum sollte er auch, wenn sich sein Nachgeben so organisieren lässt, dass er selber eher einen Vorteil davon hat? Auch das haben wir schon bei den Gesprächen mit Putin gesehen, und auch das ist ein typisches Feiglingsverhalten.